Natur

Die Kellergassen im Kremstal 

kellergasse hoebenbach

 Kellergasse Höbenbach 

(© Rita Newman)

 

Kellergasse Stratzing

Kellergasse Stratzing

(© Robert Herbst)

 

Kellergasse Rohrendorf

Kellergasse Rohrendorf

(© Rita Newman)

Dieses weltweit fast nur in Niederösterreich zu findende Weinkulturgut gehört zum Pflichtprogramm jedes vinophilen Besuchers. Mehr als 100 Kellergassen haben sich im Bezirk Krems in die Erde gegraben. Grund dafür ist der Löss, der aus feinem, stark komprimierten Sand und daher der Schaufel wenig Widerstand entgegensetzt, besteht. Hier finden sich auch einige der schönsten Kellergassen überhaupt: Mit 2,1 km und 70 Kellern beispielslos lang in Rohrendorf, sehr verzweigt in Gedersdorf, aussichtsreich in Rehberg oder bunt in Höbenbach.

Die meiste Zeit des Jahres sind die Kellergassen idyllische Oasen der Langsamkeit. Aber bei den von Juni bis September stattfindenden Kellergassenfesten ist es vorbei mit der Ruhe. Die Kellerpforten werden geöffnet, die darin lagernden Schätze zur Ansicht und zur Probe gereicht. Dazu wird Hausmannskost serviert, mal deftige, mal raffinierte Schmankerln aus der Winzerküche. Am meisten Trubel herrscht bei den großen Festen der bekannteren Gassen wie in Rohrendorf, Höbenbach, Rehberg, Stratzing, Thallern oder in der Kremser Leithen. Da geht es dann bei Weinverkostungen, speziellen Köstlichkeiten und Musik hoch her. Um danach wieder für ein Jahr in malerische Stille zurück zu fallen. 

Ruine Senftenberg

Die geschichtsreiche, in die Felsen hinein gebaute Burg wacht über den Weinort Senftenberg und das hier recht enge Flusstal der Krems. Die behutsam renovierte Anlage aus dem Mittelalter bietet einen fantastischen Ausblick ins Kremstal. Gegen Voranmeldung werden Führungen und Weinverkostungen angeboten

 

www.burgruinesenftenberg.at

Ruine Senftenberg (© Barbara Krobath)

Walderlebniswelt Göttweig

Walderlebnisweg in Paudorf

 

In Paudorf, am Fuße des Göttweiger Berges, führt ein Waldlehrpfad zum Arboretum mit über 50 Baumarten und Raritäten aus aller Welt. Die – im wahrsten Sinne des Wortes – Höhepunkte der Runde sind die über 40 m hohen Mammutbäume, deren Samen um 1880 von einem Göttweiger Prälaten aus Kalifornien mitgebracht und eingepflanzt worden sind.

 

Marktgemeinde Paudorf