Rebsorten

Im Kremstal dominieren die Weißweinsorten, und hier vor allem der Grüne Veltliner und der Riesling. Stärkste Rotweinsorte ist der Zweigelt.

Obwohl das Kremstal die Heimat vieler ausgezeichneter Weine aus diversen Qualitätssorten ist, stellen Grüner Veltliner und Riesling unbestreitbar die wichtigsten Sorten dar. Sie bilden das Rückgrat im Weinsortiment jedes erfolgreichen Weinbaubetriebs im Gebiet und begründen den ausgezeichneten Ruf des Kremstals, weshalb sich auch die kontrollierte Herkunftsbezeichnung Kremstal DAC auf diese beiden Leitsorten beschränkt. Eine Abkehr von der Vielfalt ist das aber keineswegs, so gedeihen die Burgundersorten Weißburgunder und Chardonnay besonders auf den kalkhaltigen Böden im Kremstal gut, bekommt der Sauvignon Blanc immer mehr Rebfläche und finden sich vor allem ganz im Osten des Weinbaugebietes auch ideale Terroirs für Raritäten wie Traminer und Roter Veltliner.

Primus bei den Rotweinen ist eindeutig der Zweigelt. Cabernet Sauvignon und Merlot haben in den letzten Jahren aber sehr aufgeholt und mit Pinot Noir und Sankt Laurent sind auch die roten Burgundersorten im Kremstal vertreten.

Grüner Veltliner

Grüner Veltliner (Foto: ÖWM/Oberleitner)

 Riesling

Riesling (Foto: ÖWM/Oberleitner)

Sorten in Zahlen

Das Weinbaugebiet Kremstal verfügt heute über eine bepflanzte Anbaufläche von 2.243 ha, das sind rund 5 % der österreichischen Weinlandschaft. 80 % davon sind mit Weißweinsorten, 20 % mit roten Trauben bestockt. Ein Blick auf die Sorten im Detail zeigt einen flächenmäßigen Anteil von 51 % für den Grünen Veltliner (1153 ha), gefolgt vom Zweigelt mit 13 % (293 ha) und an dritter Stelle der Riesling mit 10 % (230 ha).

Quelle: Dokumentation 2011 Weinland Österreich, Österreich Wein Marketing GmbH.