Sowohl Riesling als auch Grüner Veltliner fanden im Jahrgang 2016 im Kremstal optimale Bedingungen vor. Das spiegelt auch das Ergebnis des Falstaff Reserve Cups für die DAC-Weine der Region sehr wider. Selten war die Beteiligung an dieser Verkostung so hoch wie in diesem Jahr, noch nie wurde eine derartige Dichte an Top-Weinen eingereicht wie dieses Mal. Notizen von Peter Moser

nigl

 

 

Der beste Grüne Veltliner des Jahrgangs 2016 kommt aus Senftenberg, dort, wo das Kremstal gerade warm genug ist, um Weinbau möglich zu machen. Der Grüne Veltliner "Privat" vom Weingut Nigl stammt aus der steilen Terrassenlage Ried Pellingen. Hier stehen die 35 bis 45 Jahre alten Reben auf einem Boden aus Glimmerschiefer, was erklärt, warum hier sowohl Grüner Veltliner als auch Rieslinge stets zu Topform auflaufen.

Der zweite Rang im Cup ging an den Grünen Veltliner Vordernberg von Walter Buchegger aus Dross, den dritten Platz belegte Wolfgang Aigner mit seinem Grünen Veltliner "Elitär" aus der Ried Frechau in Krems-Weinzierl.

Der Siegerwein beim Riesling kommt aus der Lage Grillenparz direkt hinter der Altstadt von Krems und wurde vom Weingut Stadt Krems gemacht. Die Silbermedaille ging an das Weingut Franz Proidl für die Reserve "Generation X", Rang drei an den Riesling Ried Moosburgerin wieder um von Walter Buchegger, der somit in beiden Bewerben einen Spitzenrang erreichte.

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